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Sunday, 15 November 2015

Ruhe ist wichtig

Letzte Woche habe ich mit einem neuen Projekt begonnen, das ich auf den Namen "back to bantam" getauft habe. Eigentlich habe ich damit schon am 1.11. begonnen, aber eine Erkältung machte es mir unmöglich, gleich voll einzusteigen.
Was das Projekt beinhaltet? Eine Ernährungsumstellung unter der Anleitung meines Haupttrainers, der auch Ernährungsberater ist. Prinzipiell ist diese Umstellung ganz einfach: den "weißen Tod" vermeiden. Der weiße Tod, das sind weißes Weizenmehl, weißer Zucker und gesättigte Fettsäuren. Auch rotes Fleisch soll ich künftig meiden. So weit, so gut. Aber das ganze ist schwerer umzusetzen, als es auf den ersten Blick klingt, besonders wenn die Freundin meines Vaters gerne bäckt und mein Vater gern Brot und Schokolade kauft. Aber es geht. Ab und zu esse ich ein kleines Stück Schokolade, aber das war es auch. Keine Süßigkeitenorgien, keine Fertignahrung. Manchmal ist das umständlich, manchmal will man nicht, aber es geht ja hierbei um ein sinnvolles Ziel: das Erreichen einer für mich geeigneteren Gewichtsklasse beim MMA und JiuJitsu.
Ach ja, und gesünder ist es angeblich auch.

Der zweite Teil des Projektes umfasst Sport. Habe ich schon vorher viel gemacht. Jetzt geht es darum, mit System Sport zu betreiben. Das bedeutet mit höherer Intensität sowohl Cardio für die Grundfitness als auch Muskelaufbau und HIIT-Training für die Steigerung des Fitnesslevels und des Lungenvolumens, der Leistung etc. Diese Woche war ich deswegen Montag beim BodyAttack (nachmittags auf Arbeit), Dienstag beim athletischen BodyStep und Body Pump (nachmittags wieder auf Arbeit), Mittwoch morgens beim Crossfit, nachmittags beim Rollen und Techniktraining im BJJ. Donnerstag war ich beim Body Combat und MMA-Training, und Freitag meinte mein Körper, es wäre genug für diese Woche gewesen. Mir war schlecht, mein Puls sprang jedes mal in die Höhe, wenn ich aufstand und mir wurde schnell schwindlig. So habe ich Freitag und Samstag zum Ausruhen genutzt. Heute war ich dann wieder beim Combat.

Und deswegen ist Ruhe wichtig; gerade wenn man intensiv und auf hohem Level, mit hoher körperlicher Belastung wie z.B. beim Sparring trainiert, ist es wichtig, dem Körper Zeit zu geben, sich anzupassen, sich zu entwickeln und Muskeln und Sehnen zu stärken. Muskeln wachsen nicht beim Training, sondern in den Ruhephasen. Deswegen ist man so verletzungsanfällig, wenn man übertrainiert. Auch der schnell hochschnellende Puls ist ein Zeichen von zu viel zu hartem Training ohne Pause. Jetzt geht es mir schon besser, aber ich werde in Zukunft definitiv auch Ruhetage besser in mein Program integrieren. Heute Nacht habe ich mal eben 12h am Stück geschlafen. Mein Dad meinte, er habe irgendwann mal in mein Zimmer geguckt, um zu sehen, ob ich noch lebe oder da bin, aber ich hätte wohl tief und fest geschlafen. Aber wie heißt es so schön: "Dann hats der Körper wohl gebraucht."

Dementsprechend jetzt die Dreifaltigkeit aus Ernährung, Sport und Ruhephasen. Mal sehen, was passiert, am 1.11. wog ich 68,5kg, letzten Montag waren es 66,5. Schauen wir mal, ob das nur Wasser war oder ich tatsächlich abgenommen habe.

Monday, 12 October 2015

Sonntagsspaziergang am Schlachtensee und Besuch im Goodies


Bei dem wunderbaren Herbstwetter hier in Berlin lohnt es sich, einen Herbstspaziergang zu machen und die Sonne zu genießen. Genau deswegen waren eine Freundin und ich gestern am Schlachtensee. Im Sommer tummeln sich hier die Badegäste, aber auch jetzt im Herbst findet man bei gutem Wetter am Schlachtensee ein, um eine Runde Boot zu fahren, sich im Stand-up Paddling zu versuchen, Kaffee oder Essen in der Fischerhütte zu genießen oder aber einfach nur am Ufer entlangzuschlendern, sich vielleicht einen Moment hinzusetzen und zu lesen und der Natur etwas näher zu sein.

Ich vermisse hier in Berlin manchmal die finnische Natur etwas, insbesondere das Wasser, das in Tampere eigentlich allgegenwärtig ist. Deswegen war der Spaziergang entlang dem ca. 7km langen Uferweg gestern ein gutes Mittel gegen mein Heimweh. Auch viele Jogger und Radfahrer nutzen den Uferweg, weswegen man an engeren Stellen manchmal etwas aufpassen muss, aber alles in allem ist dort für jedermann Platz. 
Der Schlachtensee ist auch gut gelegen, von der Innenstadt fährt man nur ca. 20min bis zum S-Bahnhof Schlachtensee und schon ist man an dem am Rande des Grunewaldes gelegenen See und kann auch ein paar der Villen bewundern, für die der Grunewald so bekannt ist.

Im Anschluss an unseren Spaziergang gönnten wir uns einen kurzen Stopp im Goodies am S-Bahnhof. Das Goodies bietet organisches, gesundes und oft auch veganes Soulfood; Salate, Wraps, Kuchen und Kaffee. Meine Freundin aß ein Stück Blaubeer-Rohkuchen, ich einen Chiapudding mit Beeren und Maca. Dazu trank sie einen grünen Tee und ich einen "Ginger Cleanser"-smoothie, in dem Ananas, Ingwer, Birne und Spirulina waren. Superfood, anyone?

Doch das Beste an all dem ist, dass das alles auch noch super schmeckt. Auch sonst achtet das Goodies auf grüne Lebensweisen und versucht Müll und Einwegprodukte zu reduzieren, wo es nur geht. Außer am Schlachtensee findet man das Goodies in einigen Veganz-Filialen und an der Warschauer Straße.



Goodies Schlachtensee: Breisgauerstr. 2A, 14129 Berlin. 

Tuesday, 21 July 2015

Warum gesund essen genug essen heißt

Und das gilt auch, wenn man abnehmen möchte. Genauer genommen besonders dann muss man auch genug essen.

Warum?
Zuerst einmal ist es eine Frage der Selbstbeherrschung. Während man zum Frühstück und Mittagessen noch super mit einer Karotte und einem Apfel auskommt, rächt sich das spätestens beim Abendessen, wenn man müde ist. Denn je müder man ist, desto geringer ist die Selbstbeherrschung und - schwupps - hat man zum Abendessen nicht nur die gesammte negative Kalorienbalance verdrückt, sondern sogar noch mehr, weil die Schokoladenkekse so lecker aussahen und man hat ja den ganzen Tag nichts gegessen. Ich gebe zu, das ist eine überspitzte Darstellung, aber das Prinzip ist gültig. Manche halten ein enormes Kaloriendefizit länger aus, aber wenn dann der Cheatday oder Schlemmtag vor der Tür steht, dann wird das gesamte Defizit zunichte gemacht. Das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern völlig normal. Der Körper möchte nicht abnehmen und seine Polster für schlechte Tage aufbrauchen, wenn er nicht unbedingt muss.

Zum zweiten ist es eine Frage des Metabolismus. Der Metabolismus ist das, was man in Gang bekommen muss, wenn man abnehmen möchte, der Kalorienverbrauch des Körpers. Hierbei gibt es eine metabolische Basisrate, bei Frauen oft ca. 1400-1600kcal/Tag und bei Männern 1800-2000kcal/Tag. Das ist der Körper im Ruhezustand, also wenn man den ganzen Tag nur herumliegen würde. Die Kalorien werden verbraucht für Verdauung, Instandsetzung und -haltung des Körpers und so weiter. Jedwede physische Aktivität erhöht den Kalorienverbrauch für den Tag, indem sie den Metabolismus antreibt, der Energiehaushalt also schneller arbeitet und dabei mehr Kalorien verbraucht. Zumal auch die Aktivität selbst Kalorien als Treibstoff benötigt. Nun kann unser Metabolismus aber in Krisenzeiten, also in Zeiten zu denen Nahrung knapp ist - sprich eine Hungersnot oder eben Diät - auch verlangsamen, um den Energieverbrauch des Körpers an die geringere Energiezufuhr zu gewöhnen. Wenn wir also längerfristig zu wenig essen, passt sich unser Metabolismus an und wir verbrauchen auch weniger Energie. Man erreicht ein Plateau beim Abnehmen und isst dementsprechend noch weniger, was zu einem weiteren Verlangsamen führt und entweder landen wir in einem Teufelskreis oder aber, wenn wir wieder normal essen, kommen die Pfunde mit Freunden zurück, weil wir jetzt weniger Energie verbrauchen als zu Beginn.
Normalerweise, wenn man eine gesunde Ernährungsweise verfolgt und damit versucht abzunehmen, sollte man also darauf achten, dass das Energiedefizit nicht  hoch genug ist, um eine Verlangsamung des Metabolismus auszulösen. Wenn man Fitnesssportler sieht, die enorm hohe Kaloriendefizite erzeugen, um schnell abzunehmen, sollte man auch beachten, dass diese einen Cheatday die Woche haben, einen Tag an dem mehr gegessen wird, als der Körper wirklich verbraucht, um diese Verlangsamung zu verhindern und auch um Energie zu tanken.

Bild vom tumblr-Account  Good Health and Fitness

Eine zu kalorienarme Ernährung bedeutet nämlich auch, dass einem die Energie fehlt, um ordentlich zu trainieren. Der Körper fährt auf Sparflamme und dementsprechend wird auch an Bewegungsradien gespart oder man fühlt sich schlapp und bringt einfach nicht die Kraft auf richtig mitzumachen, so dass man am Ende nur halbherzig trainiert, wenn überhaupt, denn wirklich Lust hat man auch zu nichts.
Das wiederum führt dazu, dass Muskelmasse abgebaut wird. Und Muskeln verbrauchen mehr Energie als Fett. Wieder haben wir das schon erwähnte Problem, dass sobald wir wieder beginnen normal zu essen, zunehmen, weil der Körper weniger Energie verbraucht.

Wie ernähre ich mich also richtig? Wichtig ist, dass selbst beim Abnehmen zumindest der Energiebedarf der metabolischen Basisrate abgedeckt ist, wenn man wirklich weniger essen möchte, dann sollte man trotzdem auf keinen Fall unter 1000kcal/Tag gehen, denn sonst besteht im Falle einer längeren Diät die Gefahr, dass der Körper komplett herunterfährt und man sogar zunimmt. Das bedeutet aber auch, dass der Körper sämtliche Wartungsarbeiten einstellt, teilweise in Extremfällen auch beginnt sich selbst abzubauen.
Ideal ist ein Kaloriendefizit von ca. 500kcal/Tag, was dann einem Gewichtsverlust von 500g in der Woche entspricht. In diesem Fall ist aber auch der größte Anteil des verlorenen Gewichts Fett und nicht wie im Falle von Crashdiäten Wasser oder Extremdiäten Muskel.

Außerdem sollte man immer, aber besonders bei einer Diät auf eine ausgewogene Ernährung achten. Das heißt, man sollte keine Makronährstoffgruppe wie Fett, Kohlenhydrate und Proteine komplett aus seinem Ernährungsplan streichen. Der Körper braucht Protein um Zellen, Enzyme und auch Muskeln aufzubauen, Proteine sind die Bausteine unseres Körpers. Kohlenhydrate sind die Energielieferanten, ohne sie läuft längerfristig gar nichts. Oder zumindest nicht effektiv. Fette werden vom Körper benötigt, um (fettlösliche) Vitamine zu transportieren und aufzunehmen, um Zellmembranen aufzubauen und verschiedene Stoffwechselvorgänge zu betreiben. Viele Fettsäuren sind essenziell, das bedeutet, dass der Körper sie nicht selbst bilden kann, sondern auf eine Zufuhr durch die Nahrung angewiesen ist (dasselbe gilt für einige Aminosäuren, die Bausteine, aus denen Proteine bestehen).
Allerdings kann man auf die Qualität dieser Makronährstoffe achten, statt Weißbrot und Zucker ist es besser Vollkornbrot und Obst zu essen, weil die darin enthaltenen Kohlehydrate dem Körper länger zur Verfügung stehen. Außerdem sind in Obst und Vollkornprodukten meist mehr Ballaststoffe enthalten, die dafür sorgen, dass man sich länger satt fühlt. Proteine finden sich zwar auch in Würstchen und Bouletten, besser ist es aber, magere Proteine und vor allem auch verschiedene Proteine zu sich zu nehmen. In Bohnen und Nüssen kommen pflanzliche Proteine vor, die aus anderen Aminosäuren aufgebaut sind als Rindfleisch. Und der Körper benötigt verschiedene Aminosäuren für verschiedene Aufgaben. Abwechslung ist also gut. Bei Fetten sollte man darauf achten ungesättigte Fettsäuren zu sich zu nehmen, allerdings bin ich hier vorsichtig, was ich sage, denn vor Kurzem habe ich gelesen, dass auch gesättigte Fettsäuren durchaus eine Relevanz im menschlichen Körper haben. Also gerne auch mal Butter essen, aber zum Braten und Backen lieber Pflanzenöl benutzen.

Ich hoffe, dieser Text konnte euch etwas weiterhelfen. Ich hatte eine Freundin, die der festen Überzeugung war, dass sie einfach immer nur weniger essen könne und damit abnehmen würde, und die sich dann wunderte, weswegen sie nicht mehr weiter abnimmt. Zwischenzeitlich war sie bei einer täglichen Kalorienzufuhr von 800kcal. Da ich nicht möchte, dass dasselbe Schicksal auch andere ereilt, hoffe ich, dass der ewige Diätenwahnsinn irgenwann ein Ende findet und durch eine gesunde Einstellung zum Essen ersetzt wird. Auf jeden Fall war es mir aus diesem Grund wichtig, diese Fakten auf einen Blick verfügbar zu machen.

Friday, 26 June 2015

Rezept: Miesha Tates Zwischenmahlzeit

Miesha Tate hat am Wochenende auf ihrem Instagram ein Rezept für eine Zwischenmahlzeit veröffentlicht und das musste ich natürlich gleich ausprobieren. Was kann ich sagen, es enthält Erdnussbutter.



Das Rezept ist wirklich simpel:
3/4 Tasse Vanilleyoghurt
1/2 Messlöffel Proteinpulver
2 EL Erdnussbutter (da ist sie ja)
1/2 Tasse Müsli
Mixt diese Zutaten einfach zusammen -die Erdnussbutter ist ein wenig störrisch, gibt sich aber schnell geschlagen - und guten Appetit. Super lecker und gut für Recovery nach dem Training oder eben als Zwischenmahlzeit. Die Makro-Nährstoffe sind in guter Relation zueinander und da das Ganze recht süß ist, hilft es dabei, den Jieper auf Süßes zu bekämpfen. Trotz allem solltet ihr im Hinterkopf behalten, dass es sich hierbei nicht um eine kalorienarme Kleinigkeit handelt und solltet es in eure Ernährungsplanung integrieren, solltet ihr eine Diät machen, damit es kein böses Erwachen gibt.



Danke, Miesha Tate, das wird mit Sicherheit einer meiner neuen Lieblings-Snacks.

-K

Friday, 19 June 2015

Clean Cookies - ganz schön saubere Kekse


Ich habe während meines Abschlussfeierwochenendes soviel Junkfood gegessen, dass ich beschlossen habe die freien Tage über das Mittsommerfest (ja, an Mittsommer hat jeder hier in Finnland Freitag und Samstag frei und die Geschäfte haben geschlossen) zu einem Zuckerentzug zu nutzen. Beziehungsweise zu einem Süßigkeitenentzug, was in meinem Fall Schokolade und Eiscreme bedeutet, weil ich keine weiteren Süßigkeiten mag. Das Gute hierbei ist, dass ich keinen Süßkram im Haus habe und da die Geschäfte alle zu sind, selbst im Falle des schlimmsten Schokojiepers nicht an Schokolade komme. 


Die Gründe für meinen Zuckerentzug sind recht simpel und haben nichts mit Abnehmen oder Diät zu tun:
ich bin ein Alles-oder-Nichts-Typ, das heißt entweder esse ich gar keine Süßigkeiten oder aber Ich. Esse. Süßigkeiten. Was dann eine Tafel Schokolade oder einen Karton Eiscreme (und weswegen eigentlich nicht beides) bedeutet. Der Nachteil: ich bekomme von diesen Mengen an Zucker Kopfschmerzen, Sodbrennen, fühle mich generell unwohl und schlaff. Deswegen esse ich lieber keine Süßigkeiten. Ein bisschen geht bei mir einfach nicht, das habe ich schon mehrfach ausprobiert und jedes Mal ging es wieder schief. Außerdem muss ich gestehen, dass man nach ein paar Wochen oder auch Monaten dieses selbstauferlegten Zuckerzölibats auch feststellt, dass viele Süßigkeiten einem einfach zu süß sind und dass (die meisten Sorten) Schokolade eigentlich gar nicht sooo gut sind, wie man sich einbildet, wenn man dann mal wieder auf Schokolade zurückkommt. 

Wie dem auch sei, da ich gerade einen Jieper auf Süßigkeiten anfliegen fühlte, habe ich Clean Cookies zubereitet.

So sehen sie dann aus und schmecken tun sie auch noch

Die sind sogar ganz einfach zu machen:
- 1/2 Banane (zu Mus gedrückt)
- 35g Haferflocken
- 15g Proteinpulver (in meinem Fall Sojaprotein mit Erdbeergeschmack)
- 4 EL Yoghurt (ich habe natürlichen Zitronenyoghurt ohne zugesetzten Zucker benutzt, aber auch den Yoghurt kann man nach Geschmack wählen)
- 1 Ei und 1 Eiweiß
- eine Prise Backpulver
- beliebiges Füllmittel (ich habe etwas Kokosflocken und getrocknete Himbeeren hinzugefügt)
Dann einfach alle Zutaten mischen, zu Keksen formen und für 20min in den auf 200°C vorgewärmten Ofen schieben. 
Ich habe eine vegane Freundin, wenn ich die Kekse für sie machen würde, würde ich Sojayoghurt und anstelle des Eiweißes und Eis 4 EL Kokosmilch nehmen. 

Das Gute ist, dass an den Keksen kein zugesetzter Zucker ist, sie sind zudem glutenfrei und in der Kokosmilchversion sogar vegan und laktosefrei. 

Guten Appetit!

Friday, 15 May 2015

Rezept: Hühnchen-Mango-Salat

Hier ist ein exotisch angehauchter, leichter Salat für heiße Sommertage, die hoffentlich bald kommen werden.
Alles was ihr braucht sind:

2-3 Portionen:

300g Hühnchenfilet
300g Salat (entweder Salatmischung oder aber Eisbergsalat, Friseesalat oder ähnliches)
100g Kichererbsen
1/2 Avocado
100g Mango (tiefgekühlte Mango abtauen lassen)
1-2 Tomaten
3 EL Sweet Chili Sauce
nach Belieben Cashews oder Mandelsplitter zur Dekoration

Hühnchen garen und in kleine Stücke schneiden, Gemüse aufschneiden, Salat auf Teller verteilen. Tomaten, Avocado, Kichererbsen, Mango und Hühnchen auf die Teller verteilen, Sweet Chili Sauce auf die Teller verteilen. Mit Cashews/Mandelsplittern garnieren.

Gestern hatte ich im Kühlschrank noch etwas grünen Spargel gefunden, deswegen habe ich gestern die Kichererbsen mit grünem Spargel ersetzt.



Die normale Variante und die gestrige Version des Salats, mit Avocado-Roggenbrot und einer Birne zum Nachtisch.

Friday, 17 April 2015

Rezept: Protein Pancake

Man hört es ja immer wieder, besonders wenn man sich etwas mehr mit Fitness und Sport auseinandersetzt:
"Zum Frühstück musst du Protein essen, das hält dich länger satt." und eigentlich sollte man immer mehr Protein essen, wenn irgendmöglich. Während der Otto-Normal-Verbraucher vielleicht tatsächlich gut daran täte, weniger Kohlenhydrate und mehr Proteine zu essen, vertrete ich dennoch die Ansicht, dass man keine Makronährstoffgruppe komplett von seinem Speiseplan streichen sollte. Trotzdem versuche ich, Kohlenhydrate zu großen Teilen aus Gemüse und Früchten, den Rest aus Vollkornprodukten zu erhalten und auch sonst den Anteil an Kohlenhydraten in meiner Ernährung in Maßen zu halten. Ich esse Vollkornbrot und Vollkornpasta, Quinoa, Haferflocken und braunen Reis, aber für mich persönlich hat sich heausgestellt, dass ich davon nicht viel brauche. Hierbei handelt es sich um kein genaues Ernährungsprogramm sondern einfach darum, was sich im Laufe der Jahre und Experimente für mich als am passendsten herausgestellt hat. Je nach Trainingsintensität am jeweiligen Tag variiert auch meine Ernährung etwas, aber ein go-to Frühstück, dass ich gerne esse, sind Protein Pancakes. Dazu esse ich oft noch einen Apfel oder eine halbe Grapefruit.

Goldbraun, so sollten sie aussehen. Tun sie aber leider nicht immer. Nicht einmal nach Jahren des Trainings.

Das Grundrezept für meine Protein Pancakes ist sehr einfach:
1/2 Banane
1-1,5 Meßlöffel Proteinpulver nach Wahl
3 Eiweiß

Man quetscht die Banane zu Mus, gibt das Proteinpulver und das Eiweiß hinzu und lässt das ganze dann in einer angeheizten Pfanne goldbraun backen. The End.

Ich mag allerdings Variationen dieses Rezeptes:

Variation 1: Blaubeer Pfannkuchen. Einfach in den Teig etwas Blaubeeren hinzufügen. Nach Belieben auch einen Esslöffel gemahlene Leinsamen. Diese Variante mache ich gern mit Erdbeer-Sojaprotein oder Vanille-Wheyprotein.

Variation 2: Kokospfannkuchen. Einen Esslöffel Kokosflocken in den Teig hinzufügen. Dieses Rezept habe ich besonders gern mit dem Leader Lime-White Chocolate Whey Protein gemacht, dann schmeckt es gleich noch exotischer, allerdings habe ich die Leader Produkte in Deutschland noch nicht gesehen. Diese Variante der Pancakes wird oft ein bisschen trocken, deswegen kann man gut etwas saftige Mango dazu essen.

Variation 3: Chocolate Chip (and Peanut Butter). Jetzt befinden wir uns schon wieder im nicht mehr ganz so gesunden Bereich, aber wen störts, wenn die Pfannkuchen so lecker schmecken. Dem Teig einen halben Esslöffel Erdnussbutter und einen Esslöffel Chocolate Chips (zartbitter) hinzufügen. Hierfür eignet sich am besten Vanille- oder Schokoladen-Wheyprotein.

Variation 4: extra Kohlenhydrate. Wie ich schon sagte, esse ich eigentlich gerne kohlenhydratarm, aber an harten Trainingstagen verlangt der Energieverbrauch einfach Kohlenhydrate zum Frühstück, besonders wenn das Training morgens stattfinden soll (kurzes Cardiotraining mache ich oft auf leeren Magen, aber bei Krafttraining oder längeren Einheiten ist das definitiv nicht zu empfehlen). Deswegen ergänze ich das Grundrezept an solchen Tagen gern mit einem gehäuften Esslöffel Haferflocken. Weil der Pfannkuchen dadurch oft trocken wird, kombiniere ich das Ganze oft mit Version 1 und gebe auch etwas Blaubeeren hinzu.



Guten Appetit!