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Monday, 12 October 2015

Sonntagsspaziergang am Schlachtensee und Besuch im Goodies


Bei dem wunderbaren Herbstwetter hier in Berlin lohnt es sich, einen Herbstspaziergang zu machen und die Sonne zu genießen. Genau deswegen waren eine Freundin und ich gestern am Schlachtensee. Im Sommer tummeln sich hier die Badegäste, aber auch jetzt im Herbst findet man bei gutem Wetter am Schlachtensee ein, um eine Runde Boot zu fahren, sich im Stand-up Paddling zu versuchen, Kaffee oder Essen in der Fischerhütte zu genießen oder aber einfach nur am Ufer entlangzuschlendern, sich vielleicht einen Moment hinzusetzen und zu lesen und der Natur etwas näher zu sein.

Ich vermisse hier in Berlin manchmal die finnische Natur etwas, insbesondere das Wasser, das in Tampere eigentlich allgegenwärtig ist. Deswegen war der Spaziergang entlang dem ca. 7km langen Uferweg gestern ein gutes Mittel gegen mein Heimweh. Auch viele Jogger und Radfahrer nutzen den Uferweg, weswegen man an engeren Stellen manchmal etwas aufpassen muss, aber alles in allem ist dort für jedermann Platz. 
Der Schlachtensee ist auch gut gelegen, von der Innenstadt fährt man nur ca. 20min bis zum S-Bahnhof Schlachtensee und schon ist man an dem am Rande des Grunewaldes gelegenen See und kann auch ein paar der Villen bewundern, für die der Grunewald so bekannt ist.

Im Anschluss an unseren Spaziergang gönnten wir uns einen kurzen Stopp im Goodies am S-Bahnhof. Das Goodies bietet organisches, gesundes und oft auch veganes Soulfood; Salate, Wraps, Kuchen und Kaffee. Meine Freundin aß ein Stück Blaubeer-Rohkuchen, ich einen Chiapudding mit Beeren und Maca. Dazu trank sie einen grünen Tee und ich einen "Ginger Cleanser"-smoothie, in dem Ananas, Ingwer, Birne und Spirulina waren. Superfood, anyone?

Doch das Beste an all dem ist, dass das alles auch noch super schmeckt. Auch sonst achtet das Goodies auf grüne Lebensweisen und versucht Müll und Einwegprodukte zu reduzieren, wo es nur geht. Außer am Schlachtensee findet man das Goodies in einigen Veganz-Filialen und an der Warschauer Straße.



Goodies Schlachtensee: Breisgauerstr. 2A, 14129 Berlin. 

Friday, 19 June 2015

Clean Cookies - ganz schön saubere Kekse


Ich habe während meines Abschlussfeierwochenendes soviel Junkfood gegessen, dass ich beschlossen habe die freien Tage über das Mittsommerfest (ja, an Mittsommer hat jeder hier in Finnland Freitag und Samstag frei und die Geschäfte haben geschlossen) zu einem Zuckerentzug zu nutzen. Beziehungsweise zu einem Süßigkeitenentzug, was in meinem Fall Schokolade und Eiscreme bedeutet, weil ich keine weiteren Süßigkeiten mag. Das Gute hierbei ist, dass ich keinen Süßkram im Haus habe und da die Geschäfte alle zu sind, selbst im Falle des schlimmsten Schokojiepers nicht an Schokolade komme. 


Die Gründe für meinen Zuckerentzug sind recht simpel und haben nichts mit Abnehmen oder Diät zu tun:
ich bin ein Alles-oder-Nichts-Typ, das heißt entweder esse ich gar keine Süßigkeiten oder aber Ich. Esse. Süßigkeiten. Was dann eine Tafel Schokolade oder einen Karton Eiscreme (und weswegen eigentlich nicht beides) bedeutet. Der Nachteil: ich bekomme von diesen Mengen an Zucker Kopfschmerzen, Sodbrennen, fühle mich generell unwohl und schlaff. Deswegen esse ich lieber keine Süßigkeiten. Ein bisschen geht bei mir einfach nicht, das habe ich schon mehrfach ausprobiert und jedes Mal ging es wieder schief. Außerdem muss ich gestehen, dass man nach ein paar Wochen oder auch Monaten dieses selbstauferlegten Zuckerzölibats auch feststellt, dass viele Süßigkeiten einem einfach zu süß sind und dass (die meisten Sorten) Schokolade eigentlich gar nicht sooo gut sind, wie man sich einbildet, wenn man dann mal wieder auf Schokolade zurückkommt. 

Wie dem auch sei, da ich gerade einen Jieper auf Süßigkeiten anfliegen fühlte, habe ich Clean Cookies zubereitet.

So sehen sie dann aus und schmecken tun sie auch noch

Die sind sogar ganz einfach zu machen:
- 1/2 Banane (zu Mus gedrückt)
- 35g Haferflocken
- 15g Proteinpulver (in meinem Fall Sojaprotein mit Erdbeergeschmack)
- 4 EL Yoghurt (ich habe natürlichen Zitronenyoghurt ohne zugesetzten Zucker benutzt, aber auch den Yoghurt kann man nach Geschmack wählen)
- 1 Ei und 1 Eiweiß
- eine Prise Backpulver
- beliebiges Füllmittel (ich habe etwas Kokosflocken und getrocknete Himbeeren hinzugefügt)
Dann einfach alle Zutaten mischen, zu Keksen formen und für 20min in den auf 200°C vorgewärmten Ofen schieben. 
Ich habe eine vegane Freundin, wenn ich die Kekse für sie machen würde, würde ich Sojayoghurt und anstelle des Eiweißes und Eis 4 EL Kokosmilch nehmen. 

Das Gute ist, dass an den Keksen kein zugesetzter Zucker ist, sie sind zudem glutenfrei und in der Kokosmilchversion sogar vegan und laktosefrei. 

Guten Appetit!

Friday, 1 May 2015

Rezept: Quinoa-Salat

Ich habe ja bereits erwähnt, dass ich gerne Quinoa esse und meine Lieblingsform von Quinoa ist dieser einfach zuzubereitende Quinoa-Salat, den ich entweder mit Thunfisch oder mit Hühnchen zubereite. In der veganen Variante nehme ich stattdessen Kichererbsen und lasse den Feta weg.

1 Tasse Quinoa
1 Dose Thunfisch oder 300g Hühnchen oder 1 Pckg Kichererbsen (vegan)
1 Pckg (ca. 450g) TK-Gemüse (hier gibt es eine tolle Mischung "gegrilltes Gemüse" mit Aubergine, Paprika und Zucchini), oder Gemüse deiner Wahl
2 EL Balsamico
75g Feta (in der veganen Variante lässt du den einfach weg)

1. Quinoa nach der Anleitung auf der Packung zubereiten.
2. Thunfisch, Hühnchen oder Kichererbsen anbraten, 1 EL Balsamico hinzufügen und nach Belieben würzen (Cajun-Würzmischungen machen sich geschmacklich sehr gut).
3. Das Gemüse hinzufügen und aufwärmen.
4. Quinoa in den Topf oder die Pfanne geben, untermischen. 1 EL Balsamico hinzugeben.
5. ggf. den Feta untermischen.
6. Kurz anwärmen und durchziehen lassen.



Guten Appetit!