Friday, 17 April 2015

Rezept: Protein Pancake

Man hört es ja immer wieder, besonders wenn man sich etwas mehr mit Fitness und Sport auseinandersetzt:
"Zum Frühstück musst du Protein essen, das hält dich länger satt." und eigentlich sollte man immer mehr Protein essen, wenn irgendmöglich. Während der Otto-Normal-Verbraucher vielleicht tatsächlich gut daran täte, weniger Kohlenhydrate und mehr Proteine zu essen, vertrete ich dennoch die Ansicht, dass man keine Makronährstoffgruppe komplett von seinem Speiseplan streichen sollte. Trotzdem versuche ich, Kohlenhydrate zu großen Teilen aus Gemüse und Früchten, den Rest aus Vollkornprodukten zu erhalten und auch sonst den Anteil an Kohlenhydraten in meiner Ernährung in Maßen zu halten. Ich esse Vollkornbrot und Vollkornpasta, Quinoa, Haferflocken und braunen Reis, aber für mich persönlich hat sich heausgestellt, dass ich davon nicht viel brauche. Hierbei handelt es sich um kein genaues Ernährungsprogramm sondern einfach darum, was sich im Laufe der Jahre und Experimente für mich als am passendsten herausgestellt hat. Je nach Trainingsintensität am jeweiligen Tag variiert auch meine Ernährung etwas, aber ein go-to Frühstück, dass ich gerne esse, sind Protein Pancakes. Dazu esse ich oft noch einen Apfel oder eine halbe Grapefruit.

Goldbraun, so sollten sie aussehen. Tun sie aber leider nicht immer. Nicht einmal nach Jahren des Trainings.

Das Grundrezept für meine Protein Pancakes ist sehr einfach:
1/2 Banane
1-1,5 Meßlöffel Proteinpulver nach Wahl
3 Eiweiß

Man quetscht die Banane zu Mus, gibt das Proteinpulver und das Eiweiß hinzu und lässt das ganze dann in einer angeheizten Pfanne goldbraun backen. The End.

Ich mag allerdings Variationen dieses Rezeptes:

Variation 1: Blaubeer Pfannkuchen. Einfach in den Teig etwas Blaubeeren hinzufügen. Nach Belieben auch einen Esslöffel gemahlene Leinsamen. Diese Variante mache ich gern mit Erdbeer-Sojaprotein oder Vanille-Wheyprotein.

Variation 2: Kokospfannkuchen. Einen Esslöffel Kokosflocken in den Teig hinzufügen. Dieses Rezept habe ich besonders gern mit dem Leader Lime-White Chocolate Whey Protein gemacht, dann schmeckt es gleich noch exotischer, allerdings habe ich die Leader Produkte in Deutschland noch nicht gesehen. Diese Variante der Pancakes wird oft ein bisschen trocken, deswegen kann man gut etwas saftige Mango dazu essen.

Variation 3: Chocolate Chip (and Peanut Butter). Jetzt befinden wir uns schon wieder im nicht mehr ganz so gesunden Bereich, aber wen störts, wenn die Pfannkuchen so lecker schmecken. Dem Teig einen halben Esslöffel Erdnussbutter und einen Esslöffel Chocolate Chips (zartbitter) hinzufügen. Hierfür eignet sich am besten Vanille- oder Schokoladen-Wheyprotein.

Variation 4: extra Kohlenhydrate. Wie ich schon sagte, esse ich eigentlich gerne kohlenhydratarm, aber an harten Trainingstagen verlangt der Energieverbrauch einfach Kohlenhydrate zum Frühstück, besonders wenn das Training morgens stattfinden soll (kurzes Cardiotraining mache ich oft auf leeren Magen, aber bei Krafttraining oder längeren Einheiten ist das definitiv nicht zu empfehlen). Deswegen ergänze ich das Grundrezept an solchen Tagen gern mit einem gehäuften Esslöffel Haferflocken. Weil der Pfannkuchen dadurch oft trocken wird, kombiniere ich das Ganze oft mit Version 1 und gebe auch etwas Blaubeeren hinzu.



Guten Appetit!

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